Carpsquad is Still alive, still fishing, less blogging, and a little bit hunting

Samstag, 27. Oktober 2007

Ebro 2007

12. Oktober 2007 10:00Uhr - endlich war es wieder soweit.


Für Ed, Thomas, Wolfgang (Maxl) und mich (madmaxl) ging es wieder in Richtung Süden an den wunderschönen Riba Roja Stausee in Spanien.Das Tackle war gepackt, das Wetter war toll, also auf zum Fisch.


Nach ein/zwei Abschlussseiderln gings noch nach Graz zum Metro, wo wir noch anständig zu Mittag assen, und uns mit Proviant eindeckten.Die Fahrt verlief (zum Glück) recht unspektakulär, und so kamen wir gegen 9:00Uhr an unserem Reiseziel an, endlich.


Da wir uns ja während der Fahrt nicht unbedingt besaufen wollten, war es nun höchste Zeit für ein kühles, blondes 'Guten Morgen Bier'.Im Endeffekt wurden es dann ein paar mehr, aber das war ja eh wurscht.Irgendwann zwischen 4. und 5. Serveza informierten uns die Guides Volker und Manfred (Stefan war Sa. u. So. krank) über die aktuelle Lage am See.'Leider beissen die Zander im Moment extrem schlecht', wurde uns berichtet, auch wenn wir das zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz glauben wollten, doch wurden wir, so viel gleich vorab, in dieser Woche eines Besseren belehrt.So weit so gut, Bier ausgesoffen, Zimmer bezogen, und ab auf's Boot.


Ed und ich machten uns erstmal ans Spinnfischen.Bereits mit dem zweiten Wurf konnte ich meinen ersten Schwarzbarsch 2007 erbeuten.Zwar nur ein Mini-, aber doch ein Fisch.Dann war längere Zeit tote Hose, und die 'Estrellas' (Biermarke) begannen zu wirken.Meine Wobbler und Spinner flogen nur so in der Gegend umher, doch landeten sie öfters auf den Felsen (und das in schwindelerregenden Höhen) als im Wasser.Naja, nach rund einer Stunde konnte ich dann doch noch ein besseres Exemplar überlisten, welches erstmal als Wallerköder im Setzkescher verstaut wurde.Gleich darauf hatte auch Ed noch einen Fisch am Haken, welcher sich jedoch kurz vorm Boot verabschiedete.


Ok, genug gesponnen.Noch ein paar Stunden ab zum Zanderfischen.Nun trafen wir auch Thomas u. Wolfgang, welche es bereits eine Weile erfolglos versuchten.Das kann doch nicht sein, oder!?!?!?!?!Haben wir doch die Jahre zuvor, vorallem 2005, ausgezeichnet gefangen.Aber wie schon von den Guides erwähnt, sie wollten tatsächlich nicht beissen.Na gut, wir haben ja noch 6 Tage.Wird sich schon noch ändern, sagten wir uns, als wir gegen 20:00Uhr die Heimfahrt ins Camp antraten.


Dort trafen wir dann auch unsere Hamburger Angelfreunde Sigrid und Christian, die wir im Jahr zuvor kennengelernt hatten, und mit welchen wir auch dieses Jahr feuchtfröhliche Abende verbrachten.


Da die restlichen Tage der Woche allesamt sehr ähnlich abliefen, fasse ich hiermit im Groben zusammen:


Während Ed und Thomas weiterhin nur tagsüber (von Ed's allabendlicher Laubencompetition mit Christian abgesehen) auf Zander fischten, beschlossen Wolfgang und ich, es rund um die Uhr zu versuchen.Vorallem, da wir uns auf Grund der Zanderbeissflaute, für's Bojenfischen auf Waller entschieden hatten.


Also packten wir unseren Krempel auf's Boot, und ab zu einer nahegelegenen kleinen Bucht, wo wir unser Wallerhauptquartier einrichteten.Dort wurden neben 4 Welsbojen, auch noch Karpfen-, und Zanderruten ausgeworfen.Der Angelplatz sollte sich als nicht so schlecht erweisen, denn rumste es bereits recht früh am Abend (so gegen 21:00Uhr), das erstemal an einer von Wolfgangs Wallerruten.


Anhieb, und................. sitzt, ja.Jetzt nur Ruhe bewahren.Während Wolfgang mit der Rute in der Hand ins Boot taumelte, machte ich bereits die Seile los, und startete den Motor.So, nun raus zur Boje, Hauptschnur aus dem Karabiner der Auslegerleine, und Wels drillen.Alles klappte perfekt, und so konnte ich nach wenigen Minuten unseren ersten Spanienwaller 2007 ins Boot hieven. Mit 140cm bereits ein Waller (<140cm=Walli).


Von nun an liefen die Tage bzw. Abende sehr ähnlich ab.Die Waller bissen ausschliesslich abends bzw. in der Nacht.So konnten wir jeden Tag einen Waller überlisten, wobei wir uns nach jedem Biss abwechselten.Ich hatte dabei die Ehre, bzw. das Glück, unseren grössten Fisch drillen zu dürfen.Mit 160cm auch kein Riese, aber schon ein recht stattlicher Bursche (oder Dame?).


Zander konnten wir leider auch vom Ufer keinen fangen, doch möchte ich unbedingt die megageilen Karpfendrills erwähnen.Wer noch nie einen dieser Wildkarpfen am Haken hatte, kann sich wohl kaum vorstellen, welchen Drill (und Thrill) diese Fische an einem solchen Gewässer an der Rute bieten.Einfach unvorstellbar!!!!!!!Kein Vergleich zu irgendeinem sonstigen Ösicarp, egal wie schwer.Einfach nur geil!!!!
Ich konnte Karpfen bis zu 12,5kg landen, wobei da noch wesentlich dickere Dinger rumschwimmen, doch ist es vorallem auf Grund der Bodenbeschaffenheit (sehr steile, mit Muscheln ubersäate Kanten, und mehr Holz als in sämtlichen Holzhütten Mitteleuropas) sehr schwer diese zu landen.Man müsste sich halt wirklich die Zeit nehmen, um hängerfreie Plätze zu suchen, doch sind diese einerseits sehr rar, andererseits nicht unbedingt 'wallertauglich'.


Ok, das wär's dann.


Uuups, jetzt hätte ich es fast vergessen zu erwähnen.Ed und Thomas konnten in den restlichen Tagen doch ein paar Zander überlisten.Zwar nicht viele (6 Stk.), aber dafür sehr schöne Exemplare bis 87cm mit ca. 6,5kg.


always tight lines wünscht madmaxl.


Anbei noch einige Fotos von unserem Tripp. Anbei noch einige Fotos von unserem Tripp.




Ohne Proviant geht nix.

Ankunftsbier(e).

Erster Wallerköder.

Nächster Wallerköder.

Auch Ankerauswerfen will gelernt sein.

So gross sollten unsere Zander sein.

Mit Sack und Pack zum Wallerheadquarter.

Vorbei an versunkenen Kirchtürmen.

Durch herrliche Landschaft.





Endlich gefunden und errichtet - unser Wallerheadquarter.


Natürlich wurde nicht gehungert.




Notkoje, da es einmal in der Nacht regnete.

Höhlenmalerei unserer Vorfahren.

Prost.

Aussicht von unserem WHQ aus.

WHQ aus der Ferne.

Ein wenig näher.

Noch näher.

Und nochmals näher.

Von dort spannten wir unsere Bojen.

Auslegerboje mit Schnurclip und Karabiner.

Unser erster Waller - juchhee!


Und weitere sollten folgen.








Auch auf Karpfen wurde ausgelegt.

Und auch gefangen.





Auch Thomas fing ein Karpferl.

Hui, wosn des?

Ein schöner Zander.

I hob a an.

Do muass i glei amol a Bier drauf trinkn.

Noch ein schöner Zander.


Ausser geangelt, wurde natürlich auch gefeiert.


Ed mit Nachschub.

Ed in seinem Element.

Wovon bin ich bloss so müde???

Und ganz weich in der Birne???

Uiuiui jetzt bin i blunznfett!!! I versteh des net??

Aber am Nachmittag geht's schon wieder - Bieramide.

Bieramide zerstört.

Unsere Hamburger Freunde Sigrid und Christian.

Puuuahhh - schön kalt zuhause.

Kommentare:

Karpfinger hat gesagt…

Na jo, feiner Urlaub net schlecht. A Ebro oder Po Karpfen is sicher was ganz feines, wobei Karpfen in der Donau oder Ossiachersee usw. international sicher vuan dabei san.

tl

sludgefishing hat gesagt…

Fettes TIGHT LINES von mir an dieser Stelle an die "spanische Truppe" !
Eh sauber zuagschlogn - do derf ma ned raunzn ;)