Carpsquad is Still alive, still fishing, less blogging, and a little bit hunting

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ebro 2009 (10.-24.10.2009)


Am 09.10. war es endlich wieder soweit – Abfahrt gen Süden.
Diesmal das erste Mal für 14 Tage.
So machten wir (Maxl, Ed, Mertin, Thomas, Joachim u. Bine) uns gegen Mittag gemütlich auf den Weg, um Samstagmorgen, nach problemlosen 18 Stunden Fahrt, unser Ziel, das Wels Camp von Andree’s Angelreisen, zu erreichen.

Nach ein paar „Guten Morgen Estrellas“ wurden in aller Ruhe die Autos entladen, und die Quartiere bezogen.

Am Nachmittag ging’s dann noch für ein paar Stunden raus auf’s Wassser.

Wie uns die Guides bereits erzählt hatten, bissen die Zander recht gut, und so konnten wir bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge verbuchen - JAWOI, ENDLICH WIEDER MOI A GUATS ZANDAJOHR!!!

Da fast alle Tage mehr oder weniger ähnlich abliefen, kann ich mich eher kurz fassen:

Vormittags für 2-3 Stunden raus, mittags ins Camp zum Essen, und nachmittags bis ca. Sonnenuntergang wieder auf’s Wasser.
Da die Beisslaune der Zander mehr oder weniger über beide Wochen unseres Urlaubs anhielt, reichte dieser Zeitraum locker aus, um genügend schöne Fische fangen zu können.

Da etliche wirklich gute Fische dabei waren, konnte ich meinen Zander-PB auf 85cm erhöhen.
Auch Ed erwischte mit 84cm einen schönen Klopper.
Ansonsten wurden noch etliche schöne Fische mit bis zu 80cm gefangen.

Unsere zweite Truppe (Kurti, Markus und Christian), die erst in der zweiten Woche anreiste, konnte sogar einen 91-er auf die Matte legen (Markus), und unsere deutschen Freunde Sigrid und Christian, verhafteten gar einen 96-er.

Das das Feiern am Abend nicht zu kurz kam, brauch ich sowieso nicht zu erwähnen – vor allem bei diesen Fängen ;-)

Im Prinzip ein perfekter Urlaub - Wetter soweit tadellos, nur sehr windig (bis stürmisch), Köderfischfang problemlos, und die Zander bissen auch gut.

Ich für meinen Teil, hätte zwar lieber auch ein wenig mehr auf Karpfen und Wels geangelt, doch auf Grund der Tatsache, dass der Rest der Truppe eher in die Kategorie „Schönwetterfischer“ einzuordnen ist, und ich mich der Mehrheit fügte, blieb’s mit Ausnahme einer Guidingtour am Fluss mit Mertin, wo er einen guten Fisch mit 184cm fing, fast nur beim Zanderangeln.

Fast, denn am vorvorletzten Abend überkam’s mich dann doch, und so beschloss ich alleine dem „wahren“ Fisch nachzustellen, dem „Kaiser“ des Süsswassers – dem Waller.

So brauchte ich zwar dementsprechend lange, bis ich alleine drei Bojen ausgelegt, meine Montagen ausgebracht, und ich mir ein kleines Camp eingerichtet hatte (und das bei Windstärke 5), doch es sollte sich für mich lohnen, denn gegen 3.00 Uhr war es endlich soweit – BISS.
Der Fisch war zwar mit 129cm nur ein Jüngling, doch bin ich auf diesen Fisch besonders stolz, da ich mir erstmals einen Ebrowaller ganz alleine erarbeitet habe.
Wer schon mal Bojen ausgelegt hat, weiß wovon ich rede.
Im Prinzip war’s das auch schon, denn die restliche Nacht brachte keinen Biss mehr, in der darauffolgenden Nacht war’s mir bei Windstärke 6 (komischerweise legte sich der Wind an diesem Tag auch in der Nacht nicht wirklich) alleine ehrlich gesagt ein wenig zu ungemütlich bzw. auch zu gefährlich, und am letzten Abend blieben die Bisse aus.

Aber was soll’s, wir kommen wieder.


TL wünscht Maxl


Beim Einpockn
Bereits voll
No a brada Weg
Unser Appartement
Die Chalets
Blick von den Chalets aus
Reiher
Unsere Boote
Sehr windig
Ansicht aus der Bucht unseres Camps
Zerscht brauch ma moi Köderfischerl
Irgendwia dawisch i scho an
Kommerzialrat Mertin
Beim Feiern

Da Schläfer
Kurti und Christian
Ed mit Joachim
Dass es nur wissts: "Falco lebt!!!!!"
Puahahah, der Schnops kau wos.
Leichter Damenschwips
Prost
Sigrid und Christian - unsere Hamburger Freunde
Loss di knuddln
Käptn Kört
Wia schauts aus, drink ma wos?
Die zwa Christians beim taunzn
Die Falco-Connection
Ed in seinem Element
Haubenkoch Axel
Ed und i
Beim Grillen unter Aufsicht von Küchenchef Axel
Kurti unser Spritkönig bei da Orbeit
Chris und Sigi
Mertin in seinem Element
Buck bei seiner täglichen Zimmerkontrolle
Edmiral Bond-Schneider
Thomas - Bootsjunge vom Tschurkiboot
Erster Offizier und Käptn der Walfängerbesatzung
Unsere Gute Fee u. Käptn vom Loveboat - Bine
Und Fischefangen kann sie auch - Petri
Edmiral vom Tschurkiboot
Mr. Ed
Mr. Puntigamer
Nomoi da Markus
Ed
Mertin
Mertin
Hier Zanderfischer - Tschurkiboot bitte kommen.
I
Mertin
I
I
Walfängerboot mit schönem 91-er
Mertin
I
I
Christian mit 96-er
Auch Thomas fing Zander
Hüfe
I glaub die Hosn is scho voi
Jawoi, a schena 184-er bei da Guidingtour am Fluss
Meine drei beim Aunsitz auf den "Kaiser'
Boot wär soweit startklor - braucht nur mehr wos beissn
Klanes Camp am Offnfösn
Recht steiler Abstieg
Blick vom Offnfösn
Bled kaunst sein, z'höfn muasst da wissn
Klein aber mein
129-er auf Boje und Schwarzbarsch
Gruppenfoto: Christian, Mertin, I, Markus, Kurti, Thomas, Ed, Joachim und Sabine
Ab in die Heimat

Sonntag, 11. Oktober 2009

Samstag, 26. September 2009

Letzte Chance zum Nachtfischen

Am letzten Wochenende, an dem in unserem Revier für dieses Jahr das Nachtfischen erlaubt war, versuchten Mertin und Stefan ihr Glück. Das Wetter am Tag und in der Nacht war für diese Jahreszeit traumhaft.



Mertins Carp mit 6kg




Waller mit 90cm

tl, Mertin

Dienstag, 8. September 2009

That´s Life

Seit gut 2 Wochen befüttere ich einen Spot mit Partikel und Boilies. Diesen erreicht man nur von einer Stelle aus, die meiner Beobachtung zufolge sehr selten bis fast nie besetzt ist. Passt eigentlich ganz gut so, da hab ich meine Ruhe. Der größte Teil der Fischer sitzt sowieso auf der anderen Uferseite.

Vergangenes Wochenende sollte es dann soweit sein das ich endlich zum fischen komme, um zu ernten. Aber weit gefehlt.

Am Freitag regen total und laut Radio - Meldungen kein Ende in Sicht. Passt geh ich morgen. Tja, denkste, da hat meine bessere Hälfte ihren Dienst getauscht, ging zur Arbeit und ich hatte Kinderdienst - fuck.

Das kann nur der Sonntag retten. Tackle ist noch immer im Auto, sehr gut, kann los gehen. Den Junior auch noch schnell ins Auto und los.

Am See angekommen seh ich schon von weitem, keine Sau da, ich bin ganz alleine - perfekt. Doch wie ich ums Eck kurve steht ein einziges Auto auf genau meinem Platz. Naaaaaaa bitte ned. Doch.

Passt i geh. Hab mich dann auf die andere Seite gesetzt und natürlich geblankt. War aber dann nur kurz am Wasser, somit klar und nicht so schlimm. Wenigstens einer konnte seine Fische fangen.

Gestern ging's recht früh von der Arbeit nach Hause also nutzte ich die Zeit zum Fischen, wenn auch nur für 3-4 Stunden, an meinem Spot. Nach gut einer Stunde der erste Biss. Yess, ein Guter, so wie der abgeht kanns nur ein großer sein. Und natürlich auf dem direkten Weg ins Unterholz. Wenn er da rein zieht is er weg und ich kann ihn abschreiben, also mehr Druck. Aber es half nichts und zack, war er auch schon ausgeschlitz, war auch logisch dachte ich mir. Doch nicht ganz. Denn es hatte sich der Haken (Arma Point LSC) aufgebogen und so war es ein leichtes für den Fisch zu entkommen. Endlich ein Kapitaler (vermutlich, man weiß ja nie) und dann ... nix.

2 Wochen füttern, ein geplantes Wochenende am Wasser absagen und dann bei einer kurz Session einen Biss zu erhaschen um dann auszuschlitzen ... Why?

Das darf nicht passiern, aber was soll's. That's life - is so. Wird eben noch weiter gefüttert, ich geb nicht auf. Vielleicht passt´s dieses Wochenende.

.. to be continued!



TL