Diesmal das erste Mal für 14 Tage.
So machten wir (Maxl, Ed, Mertin, Thomas, Joachim u. Bine) uns gegen Mittag gemütlich auf den Weg, um Samstagmorgen, nach problemlosen 18 Stunden Fahrt, unser Ziel, das Wels Camp von Andree’s Angelreisen, zu erreichen.
Nach ein paar „Guten Morgen Estrellas“ wurden in aller Ruhe die Autos entladen, und die Quartiere bezogen.
Am Nachmittag ging’s dann noch für ein paar Stunden raus auf’s Wassser.
Wie uns die Guides bereits erzählt hatten, bissen die Zander recht gut, und so konnten wir bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge verbuchen - JAWOI, ENDLICH WIEDER MOI A GUATS ZANDAJOHR!!!
Da fast alle Tage mehr oder weniger ähnlich abliefen, kann ich mich eher kurz fassen:
Vormittags für 2-3 Stunden raus, mittags ins Camp zum Essen, und nachmittags bis ca. Sonnenuntergang wieder auf’s Wasser.
Da die Beisslaune der Zander mehr oder weniger über beide Wochen unseres Urlaubs anhielt, reichte dieser Zeitraum locker aus, um genügend schöne Fische fangen zu können.
Da etliche wirklich gute Fische dabei waren, konnte ich meinen Zander-PB auf 85cm erhöhen.
Auch Ed erwischte mit 84cm einen schönen Klopper.
Ansonsten wurden noch etliche schöne Fische mit bis zu 80cm gefangen.
Unsere zweite Truppe (Kurti, Markus und Christian), die erst in der zweiten Woche anreiste, konnte sogar einen 91-er auf die Matte legen (Markus), und unsere deutschen Freunde Sigrid und Christian, verhafteten gar einen 96-er.
Das das Feiern am Abend nicht zu kurz kam, brauch ich sowieso nicht zu erwähnen – vor allem bei diesen Fängen ;-)
Im Prinzip ein perfekter Urlaub - Wetter soweit tadellos, nur sehr windig (bis stürmisch), Köderfischfang problemlos, und die Zander bissen auch gut.
Ich für meinen Teil, hätte zwar lieber auch ein wenig mehr auf Karpfen und Wels geangelt, doch auf Grund der Tatsache, dass der Rest der Truppe eher in die Kategorie „Schönwetterfischer“ einzuordnen ist, und ich mich der Mehrheit fügte, blieb’s mit Ausnahme einer Guidingtour am Fluss mit Mertin, wo er einen guten Fisch mit 184cm fing, fast nur beim Zanderangeln.
Fast, denn am vorvorletzten Abend überkam’s mich dann doch, und so beschloss ich alleine dem „wahren“ Fisch nachzustellen, dem „Kaiser“ des Süsswassers – dem Waller.
So brauchte ich zwar dementsprechend lange, bis ich alleine drei Bojen ausgelegt, meine Montagen ausgebracht, und ich mir ein kleines Camp eingerichtet hatte (und das bei Windstärke 5), doch es sollte sich für mich lohnen, denn gegen 3.00 Uhr war es endlich soweit – BISS.
Der Fisch war zwar mit 129cm nur ein Jüngling, doch bin ich auf diesen Fisch besonders stolz, da ich mir erstmals einen Ebrowaller ganz alleine erarbeitet habe.
Wer schon mal Bojen ausgelegt hat, weiß wovon ich rede.
Im Prinzip war’s das auch schon, denn die restliche Nacht brachte keinen Biss mehr, in der darauffolgenden Nacht war’s mir bei Windstärke 6 (komischerweise legte sich der Wind an diesem Tag auch in der Nacht nicht wirklich) alleine ehrlich gesagt ein wenig zu ungemütlich bzw. auch zu gefährlich, und am letzten Abend blieben die Bisse aus.
Aber was soll’s, wir kommen wieder.
TL wünscht Maxl















